Das Rosendorf Steinfurth

Das Rosendorf Steinfurth ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Es ist das älteste Rosendorf Deutschlands.

1868 kehrte Heinrich Schultheis aus England zurück, wo er den Rosenanbau erlernt hatte, und gründete in Steinfurth die erste deutsche Rosenschule. In dem bis dahin armen Tagelöhnerdorf, dessen Grundbesitz sich großteils im Besitz der Freiherren Löw zu Steinfurth befand, breitete sich durch Anbau der Rosen der Wohlstand aus. Um die Jahrhundertwende lebten bereits 72 Familien vom feldmäßigen Rosenanbau. Anbauziel war der Verkauf von Rosenpflanzen und auch Schnittrosen. Um 1930 existierten mehr als 200 Betriebe, die jährlich 15 Millionen. Pflanzen in alle Welt verkauften. Die Entwicklung erreichte 1970 mit 210 Betrieben und einer jährlichen Produktion von bis zu 14 Millionen Pflanzen ihren Höhepunkt. Im Jahr 2017 gibt es im Rosendorf weniger als 20 Betriebe, die jährlich etwa zwei Millionen Pflanzen anbauen.

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